Aquarium Fische: Fischkrankheiten

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Ändern sich die Umweltbedingungen im Aquarium, können Aquarium Fische auch krank werden. Damit es den Tieren im Becken immer gut geht, sollten Aquarium Fische ein Lebensraum erhalten, der sehr naturnah und artgerecht ist. Aber wie kommt es zu den Krankheiten? Aquarium Fische haben natürlich auch ein eigenes Abwehrsystem, wenn aber die Anzahl der Keime sich stark vermehren, dann werden die Fische krank. Es kann natürlich auch vorkommen, dass von außen eine Krankheit durch den Kauf eines neuen Fisches eingeschleust wird.

Was kann man tun, um Krankheiten vorzubeugen?

Zum einen sollte das Becken eine ausreichende Größe aufweisen und die Mitinsassen sollten auch zusammenpassen. Ebenso wichtig ist natürlich auch die Bepflanzung. Weiterhin muss die Temperatur, die Strömung, das Futter und die Wasserqualität dauerhaft auf dem richtigen Niveau gehalten werden. Ist einmal das Aquarium mit solch einer Krankheit befallen, dann sollte umgehend das komplette Wasser getauscht werden.

Welche Krankheiten gibt es?

Weißpünktchenkrankheit

Zu den parasitären Krankheiten zählen unter anderem die Weißpünktchenkrankheit. Sie tritt vollkommen unerwartet auf. Die ersten Anzeichen sind eine gewisse Bewegungsunlust der Aquarium Fische und die Nahrungsverweigerung. Einige Tage später zeigen sich weiße Pünktchen auf der Haut der Fische.

Drehkrankheit

Eine weitere Krankheit in der Gruppe ist die Drehkrankheit der Aquarium Fische. Die Krankheit geht auf einen Wurm zurück, dessen Larven sich in das Gehirn und das Gleichgewichtsorgan der Fische setzen. Diese Krankheit ist leider nicht behandelbar und die Fische werden sterben.

Beulenkrankheit

Die Beulenkrankheit wird durch einen parasitären Einzeller übertragen. Hier sind meistens Barben und Weißfischarten betroffen. Innerhalb der Muskulatur bilden sich in kurzer Zeit harte Beulen, die langsam weicher werden und letztendlich aufbrechen. Durch das Aufbrechen verteilen sich die Sporen im Wasser und alle anderen Aquarium Fische kommen damit in Berührung. Auch hier gibt es keine Behandlungsmöglichkeiten.

Schwimmblasenentzündung

Ebenso kann es zu einer Schwimmblasenentzündung kommen. Hierbei werden durch einen Parasiten der Blutkreislauf betroffen, was zu einer Nierenentzündung führt. Es kommt zu einer nicht behandelbaren Schädigung des Gasaustausches. Gleichzeitig tritt eine Erblindung des Fisches ein. Der Fisch stirbt im Laufe der Zeit.

Bakteriellen Erkrankungen

Eine weitere Form der Erkrankungen sind die bakteriellen Erkrankungen. Diese sind oft auf eine mangelnde Hygiene oder eine Überbesetzung des Aquariums zurückzuführen. Die bedeutendsten Krankheiten in diesem Bereich sind die Furunkulose, eine Art der Bauchwassersucht.

Weiterhin bekannt ist die Maul- und Flossenfäule. Hierbei bilden sich am Maul und an den Flossen weiße Stellen, die wie ein Schimmel aussehen. Im Laufe der Zeit breitet sich der Befall auf den ganzen Körper aus. Werden die Tiere nicht behandelt, sterben sie über kurz oder lang.